6 Fehler, die Mütter (und  Väter) nach der Trennung machen – und die für sie selbst und ihre Kinder fatal sein können

6 Fehler, die Mütter (und Väter) nach der Trennung machen – und die für sie selbst und ihre Kinder fatal sein können

Von Christina Rinkl

Du hast eine Trennung hinter dir und dein Leben hat sich gerade auf links gedreht?  

Du versuchst bestmöglich für deine Kinder da zu sein, aber an vielen Tagen geht dir einfach die Kraft aus?

Du weißt nicht, wie das alles weiter gehen soll – und wie es endlich wieder gut werden kann?

Glaub mir, du bist nicht allein. Auch ich war in dieser Situation und habe oft kein Licht am Ende des Tunnels gesehen. Alleinerziehend – oder getrennterziehend – zu sein, ist an vielen Tagen härter als jeder Manager-Job und ich in überzeugt, dass so gut wie jede Mutter oder jeder Vater dabei sein Bestes gibt.

Dennoch möchte ich heute 6 Fehler mit dir teilen, die vielen Eltern nach einer Trennung immer wieder passieren. Oft unbewusst und nicht in böser Absicht, doch die Auswirkungen können fatal sein. Ist dir das vielleicht auch schon passiert? Schreib mir deine Meinung dazu gerne hier unten in die Kommentare.

Fehler 1: Sie nehmen keine Hilfe an

Viele Mütter und Väter wollen nach ihrer Trennung besonders stark sein. Sie wollen – bewusst oder unbewusst – allen beweisen, dass sie es alleine schaffen, und das im besten Fall auch noch scheinbar mühelos. Großer Fehler. Bitte mach das nicht. Du darfst jetzt Hilfe annehmen – und ich sage dir, du musst es sogar. Frag deine Freunde, ob sie dir beim Umzug helfen, frag deine Eltern, ob sie einmal wöchentlich nachmittags dein Kind betreuen, damit du durchatmen kannst. Frag die nette Nachbarin, ob du ihren Wasserkocher ausleihen darfst. Lerne spätestens jetzt um Hilfe zu bitten und diese auch anzunehmen. Nein, das ist kein Zeichen von Schwäche. Sondern von Stärke. Und du wirst merken, dass sich andere Leute oft freuen werden dir helfen zu können. Später, wenn du angekommen bist in deinem neuen Leben, wirst du dafür den Leuten aus deinem Umfeld helfen. Aber jetzt und in der nächsten Zeit musst du definitiv nicht alles alleine wuppen.

Fehler 2: Sie tauschen sich nicht aus

„Am meisten leide ich unter der Einsamkeit.“ Das hat mir eine getrennt-erziehende Mutter bei einem meiner Stammtische einmal ganz ehrlich erzählt. Den ganzen Tag geht es um den Job und die Kinder – und abends sitzt man dann alleine auf dem Sofa. Und bläst auch noch Trübsal im schlimmsten Fall. Sei klug und vernetz dich schnellstmöglich mit anderen, zum Beispiel in meiner kostenlosen Facebook-Gruppe. Gemeinsam sind wir so viel stärker und können sehr viel bewegen. Ich habe zum Beispiel im Jahr 2018 gemeinsam mit einer anderen Bloggerin einen Stammtisch für Alleinerziehende in Köln gegründet. Daraus sind untereinander viele wertvolle Kontakte und Freundschaften entstanden. Such dir Menschen, die gerade in derselben Lebenssituation sind wie du. Denn ehrlich gesagt macht es nach einer Trennung eh nicht mehr so viel Spaß, ständig auf Grillpartys oder Geburtstage bei scheinbar „heilen“ Familien zu gehen.

Fehler 3: Sie sorgen nicht gut für sich

Wie oben schon erwähnt: Alleinerziehend zu sein kann härter sein als jeder Manager-Job. Und wenn du dabei auch noch alles möglichst perfekt machen willst, und die Bedürfnisse von allen anderen befriedigen willst, brennst du irgendwann aus. Vor allem, wenn du dir in der täglichen Rush-Hour zwischen Job, Kindern und Haushalt keine Pausen gönnst und abends nur noch halbtot ins Bett fällst. Von daher: Sorge gut für dich. Mache Pausen während deines Tages. Lass die Bügelwäsche liegen, dein Haushalt muss jetzt nicht perfekt sein, es stört doch sowieso keinen mehr. Tu jeden Tag etwas Gutes für dich: Eine Tasse Tee in den 10 Minuten, die du dir nur für dich nimmst. Ein Gespräch mit deiner Freundin am Telefon. Eine heiße Dusche am Abend, ungestört, wenn die Kinder schlafen. Denk dran: Du bist der wichtigste Mensch in deinem Leben. Behandele dich ab sofort daher wie deine beste Freundin oder wie deinen besten Freund.

Fehler 4: Sie versinken in Selbstzweifeln

„Ich glaube ich werde nie wieder einen passenden Partner finden.“ So denken tatsächlich viele meiner Coaching-Kunden und Kundinnen. Und das obwohl sie noch nicht einmal Mitte 30 sind, sympathisch, attraktiv und auch sonst nicht auf den Kopf gefallen. Bitte lass deine Selbstzweifel los und fokussiere dich auf das Positive in deinem Leben. Dabei hilft dir das Führen eines täglichen Dankbarkeits-Journals. Wenn du genauer wissen willst, wie du negative Gedanken und Gefühle hinter dir lassen kannst, klicke hier für ein kostenfreies Strategie-Gespräch mit mir und lass uns gemeinsam schauen, wie ich dir persönlich und am besten helfen kann.

Fehler 5: Sie reden vor ihren Kindern schlecht über ihren Ex-Partner

Jedes Kind liebt beide Eltern. Ganz klar, denn es ist ja ein Teil von beiden. Kannst du dir daher vorstellen, was es bedeutet, wenn ein Elternteil vor den Ohren des Kindes ständig schlecht über den anderen Elternteil redet? Ich kann es, denn ich bin selbst Scheidungskind, habe das alles erlebt, und kann dir sagen: Es ist nicht schön. Es fühlt sich mies an im Bauch. Es lässt dich irgendwann an dir selber zweifeln. Von daher: Lass das sofort sein. Suche dir erwachsene Gesprächspartner, um über deine Trennung und die Folgen zu sprechen, gerne auch einen professionellen Coach wie mich oder einen guten Therapeuten, der sich mit dem Thema Trennung gut auskennt. Aber missbrauche nicht dein Kind dafür. Ich wähle bewusst diesen krassen Begriff, weil mir dieses Thema wirklich am Herzen liegt. Du schwächst dein Kind extrem damit, wenn du deine eigenen Verletzungen auf seinem Rücken austrägst. Sei dir dessen immer bewusst.

Fehler 6: Sie fokussieren sich nur auf das Negative

„Meine Frau ist weg, mein Haus ist weg, und mein Kind sehe ich jetzt auch nur noch alle 14 Tage.“ Nach einer Trennung ist es sehr leicht, in Depressionen zu verfallen. Vor allem, wenn sich das eigene Leben tatsächlich radikal verändert hat. Aus meiner Sicht ist es sehr wichtig, diese Gefühle anfangs zuzulassen. Trauer, Wut, Frust: das darf alles sein und hat seine Berechtigung. Denn wenn diese Emotionen dauerhaft unterdrückt werden, schießen sie irgendwann mit nur noch stärkerer Wucht nach oben. Doch irgendwann, wenn die erste besonders heftige Phase vorbei ist, ist es an der Zeit, sich auf das Positive, auf Möglichkeiten und auf Lösungen zu fokussieren. Denn das, worauf du dich fokussierst, das wächst. Immer. Also frage dich: Was ist das Gute an meiner Trennung? Was kann ich jetzt endlich wieder machen? Wie kann ich mein Leben neu ausrichten – und zwar so, dass es für mich passt, und nicht nur für alle anderen? Was will ich in den nächsten Jahren erreichen und was ist mir wirklich wichtig? Wenn du alleine mit diesen Fragen nicht weiterkommst, unterstütze ich dich als Coach gerne dabei. Denn es ist meine Herzensmission, Mütter und Väter nach einer Trennung wieder in ihre volle Kraft und Lebensfreude zu bringen.

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Nur das Beste für dich.

Christina